Variablen-Typen
Datentypen werden in der Programmierung verwendet, um
Speicherbereichen eine konkrete Semantik zuzuweisen. Diese Speicherbereiche
werden Variablen oder Konstanten genannt. Man unterscheidet elementare,
zusammengesetzte und abstrakte Datentypen.
Elementare (einfache) Datentypen können nur ein Datum des
entsprechenden Wertebereichs aufnehmen. Sie besitzen eine
festgelegte Anzahl von Werten (Diskret) sowie eine fest
definierte Ober- und Untergrenze (Endlichkeit). Es wird dabei
zwischen ordinalen und nichtordinalen Datentypen unterschieden
Ordinale Datentypen sind dadurch gekennzeichnet, dass ihrem Wert
eine eindeutige Ordnungsnummer zugeordnet ist, das heißt jeder
außer dem ersten Wert besitzt genau einen direkten Vorgänger und
jeder außer dem letzten Wert besitzt genau einen direkten
Nachfolger (geordnete Menge). Ordinale Datentypen sind abzählbar
und u.a.:
- Bezeichnung: INTEGER
oder INT
- Wertebereich: Meist
32 Bit,
- Bezeichnung: NATURAL,
UNSIGNED INT oder WORD
- Wertebereich: Meist
32 Bit,
- Frei definierbare:
- Wertebereich:
Frei wählbar, beispielsweise
(ROT, SCHWARZ, GELB)
- Bezeichnung:
Boolean
- Wertebereich: (TRUE,
FALSE)
- Bezeichnung: CHAR
- Wertebereich: Alle
Elemente des Zeichensatzes (zum
Beispiel Buchstaben)
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