Interface ManagerDer Interface-Manager (IFM) ist die Software-Komponente, die bei aktuellen und zukünftigen Diagnose-Programmen die Kommunikation zwischen Steuergerät (ECU) und Tester (PC) übernimmt. Sie zeigt sich i.d.R. durch ein schmales Sichtfenster am unteren Rand der aufrufenden Applikation. Der IFM kann mehrere Steuergeräte mit unterschiedlicher Steuergeräte-Adressen an einer KLine und mehrere Kommunikations-Interfaces verwalten. Darüber hinaus erlaubt er den Zugriff von mehreren übergeordneten Applikationen (Diagnose- Programmen) nach dem ´Kreisverkehrprinzip´, d.h. immer diejenige Applikation, die gerade kommuniziert, hat ´Vorfahrt´ - die anderen Applikationen müssen warten. Grund dafür ist der Umstand, dass das Steuergerät immer nur mit einem Tester kommunizieren kann.
Im Sichtfenster des Interface-Managers (IFM) wird auf der linken Seite der Kommunikations-Status angezeigt. Ein farbiges LED-Symbol zeigt dabei die unterschiedlichen Zustände, so wie in der nachfolgenden Beschreibung angegeben. Rechts davon ist als Text angegeben, auf welcher Schnittstelle, über welchen Port und mit welcher Baudrate die Kommunikation erfolgt.
In der Registerkarte Interface muss angegeben werden, mit welchen Kommunikations-Interfaces und mit welcher jeweiligen Baudrate die Kommunikation erfolgen soll. Achten Sie darauf, dass das Interface, mit dem sie arbeiten wollen, hier auch aktiviert ist. Für jedes Interface kann die Baudrate unabhängig von anderen Interfaces eingestellt werden. Die verwendbare Baudrate ist vor allem durch die Anzahl der Steuergeräte an der K-Line im Fahrzeug und von der Leitungslänge des K-Line-Busses abhängig. Die besten Kommunikationsergebnisse erzielt man mit einem Adapter, der das Steuergerät vom übrigen K-Line-Bus trennt. ![]()
Standardmäßig ist unter Address nur die Default-Adresse 18h für Getriebesteuerungen angegeben. Sollen auch Umrichter mit einer M300-Steuerung bedient werden, muss hier auch die Adresse C8h unter ´ECU address order´ angegeben werden. ´ECU address order´ gibt auch die Reihenfolge an, in der ECUs gescannt werden.
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