Interface Manager



Der Interface-Manager (IFM) ist die Software-Komponente, die bei aktuellen und zukünftigen Diagnose-Programmen die Kommunikation zwischen Steuergerät (ECU) und Tester (PC) übernimmt. Sie zeigt sich i.d.R. durch ein schmales Sichtfenster am unteren Rand der aufrufenden Applikation.



IFM

Der IFM kann mehrere Steuergeräte mit unterschiedlicher Steuergeräte-Adressen an einer KLine und mehrere Kommunikations-Interfaces verwalten. Darüber hinaus erlaubt er den Zugriff von mehreren übergeordneten Applikationen (Diagnose- Programmen) nach dem ´Kreisverkehrprinzip´, d.h. immer diejenige Applikation, die gerade kommuniziert, hat ´Vorfahrt´ - die anderen Applikationen müssen warten. Grund dafür ist der Umstand, dass das Steuergerät immer nur mit einem Tester kommunizieren kann.

 

Kommunikations Anzeige:

Im Sichtfenster des Interface-Managers (IFM) wird auf der linken Seite der Kommunikations-Status angezeigt. Ein farbiges LED-Symbol zeigt dabei die unterschiedlichen Zustände, so wie in der nachfolgenden Beschreibung angegeben. Rechts davon ist als Text angegeben, auf welcher Schnittstelle, über welchen Port und mit welcher Baudrate die Kommunikation erfolgt.

 

Red Die Kommunikation ist unterbrochen.
Yellow Der Interface Manager sucht nach angeschlossenenSteuergeräten.
Green 1 Die Kommunikation ist aktiv (mit hohem Datendurchsatz)
Green 2 Die Kommunikation ist aktiv (mit geringem Datendurchsatz)
   
Settings Kommunikations Einstellungen

Der Interface Manager verfügt über eigene Konfigurations-Dialoge zur Einstellung aller kommunikations-Eigenschaften.
Monitor Kommunikations-Monitor
Der Interface Manager besitzt ein sparates Fenster zur Kommunikationsbeobachtung. Geöffnet wird es durch Anklicken des nebenstehenden Icons.
Switch Umschalten auf nächstes Steuergerät

Der Interface-Manager kann mehrere Steuergeräte mit unterschiedlicher Steuergeräte-Adresse an einer K-Line bedienen. Die Adressen, die zu Beginn einer Diagnose-Sitzung vom IFM gescannt werden sollen, können in den Kommunikations-Einstellungen (s.o.) ausgewählt werden. Findet der IFM mehrere Steuergeräte an der K-Line, kann über den nebenstehenden Button auf die jeweils nächste ECU umgeschaltet werden. Mit welcher ECU der IFM aktuell kommuniziert zeigt er durch den links neben dem Button stehenden Text an. Ist nur eine Steuergeräte-Adresse konfiguriert oder wird nur ein Steuergerät gefunden, so wird der Button nicht angezeigt.



Kommunkations-Einstellungen



Registerkarte Interface:


In der Registerkarte Interface muss angegeben werden, mit welchen Kommunikations-Interfaces und mit welcher jeweiligen Baudrate die Kommunikation erfolgen soll. Achten Sie darauf, dass das Interface, mit dem sie arbeiten wollen, hier auch aktiviert ist. Für jedes Interface kann die Baudrate unabhängig von anderen Interfaces eingestellt werden. Die verwendbare Baudrate ist vor allem durch die Anzahl der Steuergeräte an der K-Line im Fahrzeug und von der Leitungslänge des K-Line-Busses abhängig. Die besten Kommunikationsergebnisse erzielt man mit einem Adapter, der das Steuergerät vom übrigen K-Line-Bus trennt.



Interface

Registerkarte Address

Standardmäßig ist unter Address nur die Default-Adresse 18h für Getriebesteuerungen angegeben. Sollen auch Umrichter mit einer M300-Steuerung bedient werden, muss hier auch die Adresse C8h unter ´ECU address order´ angegeben werden. ´ECU address order´ gibt auch die Reihenfolge an, in der ECUs gescannt werden. 

 


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