Adaptions- / Lamellenschlupfwerte zurücksetzen
Unter ALADIN, Schaltfläche Service > Rücksetzfunktionen wählen.
Adaptions- / Lamellenschlupfwerte zurücksetzen.
Probefahrt durchführen.
Fehlerspeicher erneut auslesen (upload durchführen).
Adaptions- / Lamellenschlupfwerte auslesen
Bereich Adaptionswerte auslesen.
Fett auf der Welle nicht vergessen (Gleitmo 805). Eventuell KD_Brief mit Schutzkappe und Gleitmo beachten.
GEFAHR
Unfallgefahr durch ungesichertes Fahrzeug!
Fahrzeug kann sich unbeabsichtigt in Bewegung setzen und damit schwere Unfälle verursachen.
Feststellbremse einlegen.
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Umweltgefährdung durch Kühlflüssigkeit! Die gebrauchte Kühlflüssigkeit darf nicht in die Umwelt gelangen. Die Kühlflüssigkeit in einem geeigneten Behälter auffangen. Die Kühlflüssigkeit muss gemäß landes- und ortsüblichen Vorschriften entsorgt werden. |
Taste N am Tastenschalter drücken.
Motor abschalten.
Zündung des Fahrzeugs ausschalten.
Voith-Kabel 1 am Steuergerät ausstecken.
Kühlflüssigkeit ablassen.
Vor dem Reinigen des Getriebes mit Wasser oder Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) oder anderen Reinigungsmitteln müssen alle Öffnungen, in die aus Sicherheits- und Funktionsgründen kein Wasser, Dampf bzw. Reinigungsmittel eindringen darf, verschlossen werden.
Außenliegende Ölschlauchleitungen dürfen nicht dem direkten Strahl des Hochdruckreinigers ausgesetzt werden.
Nach dem Reinigen alle Abdeckungen/Verklebungen vollständig entfernen.
Anhängestellen
1. Ringschrauben M12
Das Getriebe nur an den Anhängestellen (1) an ein geeignetes Hebezeug anhängen, das eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sicherstellt (Sicherheitskapitel beachten).
Anhängestellen
Die Ringschrauben dürfen nur senkrecht nach oben belastet werden
An die Ringschrauben darf maximal das Getriebe mit Wärmetauscher und Winkeltrieb angehängt werden.
Zusatzlasten dürfen nicht an den Ringschrauben angehoben werden.
Stark verschmutzte Getriebe vor der Reparatur reinigen (Sicherheitskapitel beachten).
Nach dem Demontieren alle Teile reinigen.
Alle ausgebauten Dichtelemente erneuern.
Flachdichtungen fettfrei einbauen.
Schläuche und Schlauchleitungen unterliegen auch bei sachgemäßer Lagerung und zulässiger Beanspruchung einer natürlichen Alterung. Dadurch ist die Verwendungsdauer begrenzt.
DIN 20066: Die Verwendungsdauer einer Schlauchleitung einschließlich Lagerdauer darf 6 Jahre nicht überschreiten.
Wird ein Getriebe nach der Reparatur ohne Probelauf gelagert, muss es vor Korrosion geschützt gelagert werden.
HINWEIS
Unsachgemäßes Einfahren der Getriebeeingangswelle kann den Hydrodamp beschädigen!
Schäden am Hydrodamp!
Beim Einfahren der Welle muss darauf geachtet werden, dass die Welle nicht verkantet.
Die Verzahnung der Getriebeeingangswelle mit gleitmo® 805 behandeln.
Getriebe an Motor heranfahren.
Das Schwungradgehäuse muss zum antriebsseitigen Getriebeflansch parallel stehen.
Bei Zahn-auf-Zahn-Stellung der Verzahnungen von Getriebeeingangswelle und Nabe Hydrodamp die Getriebeeingangswelle soweit drehen, dass die beiden Verzahnungen ineinander greifen.
Getriebeeingangswelle in den Hydrodamp einfahren.
Getriebe soweit an den Hydrodamp heranfahren, dass der antriebsseitige Getriebeflansch am Schwungradgehäuse anliegt.
Antriebsseitigen Getriebeflansch am Schwungradgehäuse festschrauben.
Anzugsdrehmoment 46 Nm.
HINWEIS
Schäden am Getriebe durch falsche Montage der Gelenkwelle!
Bei falscher Montage der beiden Gelenkwellenteile ergeben sich Ungleichförmigkeiten in den Drehbewegungen, die besonders bei hohen Drehzahlen kritische Drehschwingungen verursachen.
Bei der Montage der beiden Gelenkwellenteile muss auf die richtige Lage zueinander bzw. auf die Markierungen geachtet werden.
Gelenkwelle einbauen und festschrauben.
Die Einbauvorschriften und Sicherheitshinweise von Fahrzeug- bzw. Gelenkwellenhersteller müssen beachtet werden.
Auf dem Wärmetauscher sind Hinweise an den Anschlüssen angebracht, die angeben, wie die Anschlüsse befestigt werden müssen:
water out
oil in
oil out
water in
Anschlüsse Wärmetauscher
Wasserrohre des Wärmetauschers (2) montieren.
Elektrische Anschlüsse befestigen, wie z.B.:
Tacho
Oszillator
Kabel 1
HINWEIS
Es gibt für den Kabelbaum und das Kabel 1 Ausführungen mit gold- oder zinnbeschichteten Kontakten (vgl. Kundendienstbrief 173a)!
Kontakte dürfen nur paarungsgleich (gold - gold, verzinnt - verzinnt) verbunden werden.
Nur vergoldete auf vergoldete Kontakte stecken.
Nur
verzinnte auf verzinnte Kontakte stecken.
Bei einer nicht sortenreinen Paarung werden die Kontakte zerstört.
Alle Kabelverbindungen müssen richtig eingerastet und fest angezogen sein.
Kühlwasserstand bis Maximum einfüllen. Herstellervorgaben beachten.
Getriebe mit Öl befüllen.
Ölmessstab seitlich
Ölmessstab oben
Fahrzeug waagerecht stellen.
Feststellbremse einlegen.
Taste N drücken.
HINWEIS
Schäden am Getriebe durch fehlendes Öl
Wird der Motor gestartet, wenn sich im Getriebe, z.B. nach einer Getriebereparatur noch kein Öl befindet, kann es zu schweren Getriebeschäden kommen.
Nach einer Getriebereparatur den Ölstand bei stehendem Motor prüfen.
Falls kein oder zu wenig Öl im Getriebe ist: Öl einfüllen.
Messbedingungen Um den unter Betriebsbedingungen richtigen Wert zu ermitteln, muss der Ölstand bei laufendem Motor und Betriebstemperatur (mindestens 60°C) kontrolliert werden. Zum Feststellen der Getriebeöltemperatur kann die Kühlwassertemperaturanzeige im Fahrzeug verwendet werden, da Getriebeöl- und Kühlwassertemperatur annähernd gleich sind. |
Motor starten.
Motor im Leerlauf drehen lassen.
Ist die Getriebeöltemperatur niedriger als 60°C:
Motor betriebswarm fahren.
Ölmessstab
Ölmessstab herausziehen.
Ölmessstab reinigen.
Anordnung des Ölmessstabs seitlich oder oben am Getriebe möglich.
Ölmessstab kurz einführen und herausziehen.
Ölstand ablesen.
Der Ölstand muss zwischen den Markierungen „min.“ und „max.“ am Ölmessstab liegen.
Die Mengendifferenz zwischen den Markierungen beträgt ca. 2,5 l.
Falls zu wenig Öl im Getriebe ist, Öl nachfüllen
(Lage
der Öleinfüllung → Lage
der Öleinfüllung).
Zum Befüllen des Getriebes dürfen nur Öle verwendet werden, die in der aktuellsten Ausgabe der Voith-Schmierstofflisten H55.6335... und H55.6336... aufgeführt sind.
Ölstand nach dem Einfüllen des Öls kontrollieren und Getriebe auf Dichtheit prüfen.
Öleinfüllung oben
Öleinfüllung seitlich
WARNUNG
Verbrühungsgefahr durch heißes Öl!
Beim direkten Hautkontakt mit dem heißen Getriebeöl kann es zu schweren Verbrühungen kommen.
Geeignete Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit heißem Öl ergreifen.
Motor abstellen.
Getriebeöltemperatur prüfen.
Umweltgefährdung durch Öl! Das gebrauchte Öl darf nicht in die Umwelt gelangen. Das Öl in einem geeigneten Behälter auffangen. Das Öl muss gemäß landes- und ortsüblichen Vorschriften entsorgt werden |
Ablassschraube Ölwanne
1. Ablassschraube Ölwanne
Ablassschraube Ölwanne (1) lösen und entfernen.
Innensechskantschlüssel Schlüsselweite 12 verwenden
Getriebeöl ablassen.
Ablassschraube Wandler (2) mit neuem Kupferdichtring 14 x 20 einschrauben.
Ablassschraube festziehen.
Anzugsmoment 50 Nm.
Ablassschraube Ölwanne (1) mit neuem Kupferdichtring 26 x 34 einschrauben.
Ablassschraube festziehen.
Anzugsmoment 100 Nm.
Ölwannen mit 28 Stiftschrauben
28 Sechskantmuttern (1) lösen und entfernen.
28 Scheiben (2) entfernen.
Ölwanne (3) über die Stiftschrauben vorsichtig vom Gehäuse (5) abnehmen.
Dichtung (4) entfernen.
Ölwanne mit 4 Stiftschrauben
24 Sechskantschrauben (6) lösen und entfernen.
4 Sechskantmuttern (1) lösen und entfernen.
28 Scheiben (2) entfernen.
Ölwanne (3) über die Stiftschrauben vorsichtig vom Gehäuse (5) abnehmen.
Dichtung (4) entfernen.
Ölwanne kontrollieren
Mechanischer Schaden im Getriebe.
Ölwanne demontieren.
Sind Abrieb, Späne, metallische Teile oder ähnliches in der Ölwanne, liegt ein mechanischer Schaden im Getriebe vor. In diesem Fall den Voith Kundendienst verständigen.
Ist die Ölwanne sauber, liegt vermutlich kein mechanischer Schaden im Getriebe vor.
Die Ölwanne muss mit einer neuen Dichtung eingebaut werden! |
Ölwanne einbauen
Neue Dichtung (4) auflegen.
Die Dichtung muss fettfrei eingebaut werden.
Ölwanne (3) mit 28 Sechskantmuttern (1), unterlegt mit 28 Scheiben (2), festschrauben.
Anzugsmoment 23 Nm.
Die Ölwanne muss mit einer neuen Dichtung eingebaut werden! |
Ölwanne einbauen
Neue Dichtung (4) auflegen.
Die Dichtung muss fettfrei eingebaut werden.
Ölwanne (3) mit 4 Sechskantmuttern (1), unterlegt mit 4 Scheiben (2), festschrauben.
Ölwanne (3) mit 24 Sechskantschrauben (6), unterlegt mit 24 Scheiben (2), festschrauben.
Anzugsmoment 23 Nm.
Aktortest durchführen (→ Aktortest durchführenAktortest durchführen).
Steuerungdeckel ausbauen.
Steuerblöcke ausbauen (→ Steuerblöcke ausbauen).
Steuerblöcke zerlegen (→ Steuerblöcke zerlegen).
Ventile prüfen (→ Ventile prüfen).
Steuerblöcke zusammenbauen (→ Steuerblöcke zusammenbauen).
Steuerblöcke einbauen (→ Steuerblöcke einbauen).
Steuerungsdeckel einbauen (→ DIWA.5 Steuerungsdeckel einbauenDIWA.5 Steuerungsdeckel einbauen).
Nochmals Aktortest zur Überprüfung durchführen (→ Aktortest durchführenAktortest durchführen).
Aktortest durchführen
In ALADIN unter der Schaltfläche "Service" die Schaltfläche "Aktortest" (1) aufrufen.
Einteiligen Steuerungsdeckel abnehmen
20 Schrauben (1) lösen und mit Scheiben (2) entfernen.
Deckel (3) abnehmen.
Dichtung (4) abnehmen.
Zweiteiligen Steuerungsdeckel abnehmen
13 Schrauben (1) lösen und mit Scheiben (2) entfernen.
Deckel (3) abnehmen.
Deckel (9) abnehmen.
Dichtung (8) abnehmen.
13 Schrauben (4) lösen und mit Scheiben (5) entfernen.
Rahmen (6) abnehmen.
Dichtung (7) abnehmen.
Steuerungsdeckel einbauen
Neue Dichtung (4) einlegen.
Dichtung muss fettfrei eingebaut werden.
Steuerungsdeckel (3) mit 20 Sechskantschrauben M8 x 30 – 8.8 (1) und Scheiben B 8,4 (2) festschrauben.
Anzugsmoment 23 Nm.
Steuerungsdeckel abnehmen
20 Schrauben (1) lösen und mit zusammen mit 20 Scheiben (2) entfernen.
Steuerungsdeckel (3) abnehmen.
Dichtung (4) abnehmen.
Steuerungsdeckel einbauen
Neue Dichtung (4) einlegen.
Dichtung muss fettfrei eingebaut werden.
Steuerungsdeckel (3) mit 20 Sechskantschrauben M8 x 30 – 8.8 (1) und Scheiben B 8,4 (2) festschrauben.
Anzugsmoment 23 Nm.
Bestellnummer H68.1535XX
Werkzeug zum Lösen der Kabelstecker von den Magnetspulen
Bestellnummer 150.000145XX
Werkzeug zum Einstecken der Kabelstecker an den Magnetspulen
1. Hartgelötet
2. Einsatz für Montagewerkzeug
Bestellnummer
150.000144XX
3. Schraubendreher DIN 5265-C-A 0,
8x4,
Spitze entfernt
In Zukunft wird in DIWA.5-Getrieben der modifizierte Kabelschutz des DIWA.6-Getriebes verwendet. Muss in einem DIWA.5-Getriebe der Kabelschutz getauscht werden, so gibt es als Ersatzteil die neue Ausführung des Kabelschutzes. Muss der Kabelschutz getauscht werden, so muss auch die neue Ausführung des Kabelkanals verwendet werden, da nur jeweils die neuen Ausführungen oder die bisherigen Ausführungen zusammen verbaut werden können. Eine gemischte Verbauung ist nicht möglich. |
Kabelschutz
1. Bisherige Ausführung
2. Neue Ausführung
Kabelschutz abnehmen
Kabelschutz (1) abnehmen
HINWEIS
Verbindung zwischen Stecker und Kabel kann beschädigt werden.
Zum Abziehen der Kabelstecker von den Magnetspulen Sonderwerkzeug benutzen.
Nie an den Kabeln ziehen.
Steuerblöcke ausbauen
Kabelstecker (1) von den Magnetspulen abziehen.
Sonderwerkzeug verwenden (→ 1).
Steuerblöcke ausbauen
12 Zylinderschrauben M8 x 50 (2) lösen und entfernen.
Darunterliegende Federscheiben 8 (12x) entfernen.
Steuerblöcke (1 und 4) abnehmen.
Verbindungsrohr (3) herausziehen.
Antriebsseitigen Steuerblock zerlegen
5 Sechskantschrauben (1) lösen und Deckel (2) ausbauen.
Alle Verschlussschrauben M10 (12) lösen und zusammen mit Dichtringen (11) entfernen.
Die Kolben können sonst nicht demontiert werden.
Folgende Bauteile aus dem Gehäuse (8) ausbauen:
4 Kolben (5)
4 Steuerstifte (4)
4 Druckfedern (3)
Kolben (7)
Druckfeder (6)
10 Zylinderschrauben M 5 x 20 – CV84 (13) lösen
und 5 Magnetspulen (14)
ausbauen.
Abtriebsseitigen Steuerblock demontieren
4 Sechskantschrauben (1) lösen und Deckel (2) ausbauen.
Alle Verschlussschrauben M10 (15) lösen und zusammen mit Dichtringen (16) entfernen.
Die Kolben können sonst nicht demontiert werden.
Folgende Bauteile aus dem Gehäuse (17) ausbauen:
Kolben (3, 18)
Steuerstift (4, 19)
2 Druckfedern (5)
2 Kolben (6)
2 Druckfedern (7)
Einsatz (9), 2 Runddichtringe (8), Kugel (10), Ventilkörper (11) und Sicherungsring (12) ausbauen.
8 Zylinderschrauben M 5 x 20 (13) lösen und 4 Magnetspulen (14) ausbauen.
Ventile auf Leichtgängigkeit prüfen.
Ggf. Ventile gangbar machen (z.B. polieren, hohnen...) oder ersetzen.
HINWEIS
Gefahr der falschen Montage der Kolben!
Durch falsche Montage der Kolben kann es im Betrieb zu Fehlfunktionen des Getriebes kommen.
Auf Einbaulage und Leichtgängigkeit der Kolben achten.
Antriebsseitigen Steuerblock zusammenbauen
5 Magnetspulen (14) mit 10 Zylinderschrauben M 5 x 12 – CV84 (13) festschrauben.
Anzugsmoment 5 Nm.
Die Anschlüsse müssen oben sein.
Folgende Bauteile wieder ins Gehäuse (8) einbauen:
4 Kolben (5)
4 Steuerstifte (4)
4 Druckfedern (3)
Kolben (7)
Druckfeder (6)
Deckel (2) mit 5 Sechskantschrauben (1) M6 x 12 – 8.8 festschrauben.
Anzugsmoment 9 Nm.
5 Verschlussschrauben WP M10 x 1 (12) mit Dichtringen (11) einschrauben.
Anzugsmoment 15 Nm.
Abtriebseitigen Steuerblock zusammenbauen
4 Magnetspulen (14) mit 8 Zylinderschrauben M 5 x 12 – CV84 (13) festschrauben.
Anzugsmoment 5 Nm.
Die Anschlüsse müssen oben sein.
Folgende Bauteile wieder ins Gehäuse (18) einbauen:
Kolben (3, 18)
Steuerstift (4, 19)
2 Druckfedern (5)
2 Kolben (6)
2 Druckfedern (7)
Einsatz (9), 2 Runddichtringe (8), Kugel (10), Ventilkörper (11) und Sicherungsring (12) einbauen.
Deckel (2) mit 4 Sechskantschrauben M6 x 12 – 8.8 (1) festschrauben.
Anzugsmoment 9 Nm.
5 Verschlussschrauben WP M10 x 1 (15) mit Dichtringen (16) einschrauben.
Anzugsmoment 15 Nm.
Steuerblöcke einbauen
Steuerblock (2) mit 6 Zylinderschrauben M8 x 50 (1) fixieren.
5 Kabelstecker (4) mit Sonderwerkzeug (→ 1) an den Magnetspulen einstecken.
Steuerblöcke einbauen
Kabelstecker (3) mit Sonderwerkzeug (1) (→ 1) an den
Magnetspulen
einstecken.
Verbindungsrohr (2) mit neuen Runddichtringen 12 x 2 einbauen.
Steuerblock (4) mit 6 Zylinderschrauben M8 x 50 (5) fixieren.
12 Zylinderschrauben M8 x 50 anziehen.
Anzugsmoment 20 Nm.
Kabelschutz abnehmen
Kabelschutz (1) abnehmen
HINWEIS
Verbindung zwischen Stecker und Kabel kann beschädigt werden.
Beim Abziehen der Kabelstecker → 1/(1) können die Kontakte zwischen Kabelsteckern → 1/(1) und Kabeln → 1/(2) beschädigt werden.
Kabelstecker ausstecken
Kabelstecker (2) von der Magnetspule (3) abziehen.
Sonderwerkzeug (1) verwenden (→ 1).
Alle Kabelstecker von allen Magnetspulen abziehen.
Alle Kabelstecker an den Magnetspulen ausgesteckt
Stecker aus dem N1-Sensor (1) ausstecken.
Leitung (2) vorsichtig aus Halter (3) herausziehen.
Kabelbaum ausstecken
Stecker (1) aus dem N2-Sensor ausstecken.
Stecker (2) aus N3-Sensor ausstecken.
Stecker (3) aus IM ausstecken.
Steuerblöcke ausbauen
12 Zylinderschrauben M8 x 50 (3) lösen und entfernen.
Darunterliegende Federscheiben 8 (12x) entfernen.
Steuerblock (1) vorsichtig in Richtung Abtrieb ziehen, bis sich das Verbindungsrohr (2) aus dem Steuerblock (1) löst.
Steuerblock (1) vorsichtig herausheben.
Steckrohr herausziehen.
Steuerblock (4) vorsichtig herausheben.
Steuerblöcke zerlegen (→ Steuerblöcke zerlegen).
Ventile prüfen (→ Ventile prüfen).
Steuerblöcke zusammenbauen (→ Steuerblöcke zusammenbauen).
Steuerblöcke einbauen
Steuerblock (1) mit 2 Zylinderschrauben M8 x 50 (2) fixieren.
Verbindungsrohr (3) mit zwei neuen Runddichtringen 12 x 2 einbauen.
Kabelstecker (4) mit Sonderwerkzeug (3) (→ 1) an den Magnetspulen (5) einstecken.
Steuerblöcke einbauen
Alle sechs Kabelstecker (1) einstecken.
Steuerblöcke einbauen
Vier Kabelstecker (1) mit Sonderwerkzeug (2) (→ 1) in die Magnetspulen (3) einstecken.
Steuerblöcke einbauen
Steuerblock (2) mit zwei Zylinderschrauben M8 x 50 (1) fixieren.
Steuerblöcke einbauen
12 Zylinderschrauben M8 x 50 (1) anziehen.
Anzugsmoment 20 Nm.
Kabelbaum einstecken
Kabel (1) in den Halter (2) einlegen.
Stecker zum Drehzahlsensor N1 (3) einstecken.
Stecker am EO-Ventil (4) mit Hilfswerkzeug (→ 1) einstecken.
Steuerblöcke einbauen
Kabelschutz (1) einbauen.
Einteiligen Steuerungsdeckel abnehmen
20 Schrauben (1) lösen und mit Scheiben (2) entfernen.
Deckel (3) abnehmen.
Dichtung (4) abnehmen.
Zweiteiligen Steuerungsdeckel abnehmen
13 Schrauben (1) lösen und mit Scheiben (2) entfernen.
Deckel (3) abnehmen.
Deckel (9) abnehmen.
Dichtung (8) abnehmen.
13 Schrauben (4) lösen und mit Scheiben (5) entfernen.
Rahmen (6) abnehmen.
Dichtung (7) abnehmen.
Steuerungsdeckel einbauen
Neue Dichtung (4) einlegen.
Dichtung muss fettfrei eingebaut werden.
Steuerungsdeckel (3) mit 20 Sechskantschrauben M8 x 30 – 8.8 (1) und Scheiben B 8,4 (2) festschrauben.
Anzugsmoment 23 Nm.
Steuerungsdeckel abnehmen
20 Schrauben (1) lösen und mit zusammen mit 20 Scheiben (2) entfernen.
Steuerungsdeckel (3) abnehmen.
Dichtung (4) abnehmen.
Steuerungsdeckel einbauen
Neue Dichtung (4) einlegen.
Dichtung muss fettfrei eingebaut werden.
Steuerungsdeckel (3) mit 20 Sechskantschrauben M8 x 30 – 8.8 (1) und Scheiben B 8,4 (2) festschrauben.
Anzugsmoment 23 Nm.
Aktortest durchführen
In ALADIN unter der Schaltfläche "Service" die Schaltfläche "Aktortest" (1) aufrufen.
Öl auf Farbe und Geruch kontrollieren.
im Zweifelsfall Ölwanne abbauen und kontrollieren
Bestellnummer H64.2157XX
Messdeckel
1. WR
2. Wandlerdruck
3. TB
4. RG
5. RK
6. SK
7. Arbeitsdruck
8. DK
9. EK
10. PB
11. WP
Zubehör zum Messdeckel
Pos. | Benennung | Menge | Bestellnummer |
|---|---|---|---|
1 | Manometer mit Schläuchen und Doppelstutzen | 1 | H59.2093XX |
2 | Verschlussschraube | 11 | H01.028689 |
3 | Messanschluss | 11 | H50.8802XX |
4 | Dichtring | 11 | H50.0107XX |
Messdeckel nur bei Motorstillstand montieren.
Manometer nur bei Motorstillstand anschließen.
Abhängig vom der Bauart ist es möglich dass die Anschlussstelle "Arbeitsdruck" nicht mehr vorhanden ist. In diesem Fall, "Arbeitsdruck" an der Anschlussstelle EK messen. |
.
Arbeitsdruck messen
Arbeitsdruck an der Messstelle 7 messen (→ Messdeckel Werkzeug).
Sollwert für den Arbeitsdruck pA=8,5 bar, 9,5bar oder 10,5 bar (± 0,2 bar). Typenschild beachten.
Messung bei
unmittelbar nach dem Umschalten in den zweiten Gang
bei einer Motordrehzahl von ca. 1500 1/min
bei einer Öltemperatur von 80-90°C
Arbeitsdruck messen
Manometer anschließen.
Anschlussgewinde M 12x1,5
Messbereich 0 bis 25 bar
Wandlerdruck messen
Wandlerdruck an Messstelle 2 messen (→ Messdeckel Werkzeug).
Sollwert pW > 2 bar
Messung bei:
Öltemperatur von 80-90°C
Vorwärtsgang eingetastet
Motorleerlauf-Drehzahl von ca. 500 +/-50 1/min
Feststellbremse angezogen
Wandlerdruck messen
Manometer anschließen
Anschlussgewinde M 12x1,5
Messbereich 0 bis 25 bar